Die Unterschiede zwischen verschiedenen Düngemitteln

Amy - Mulder Retail | Geschreven op

Erfahren Sie, welche Düngemittel am besten zu Ihrem Garten passen, und entdecken Sie, wie Sie Ihre Pflanzen optimal versorgen, um ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte zu fördern!

Het verschil tussen soorten meststoffen
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Ein guter Boden ist die Grundlage für eine gesunde Umgebung. Ob Rasen, Gemüsegarten, Ziergarten oder Obst- und Zierpflanzenbau – der Boden bildet immer die Basis. Es gibt jedoch viele verschiedene Arten von Düngemitteln, sodass es manchmal schwierig ist, den Überblick zu behalten. In diesem Blog gehen wir auf die Bedeutung von Düngemitteln ein, erläutern die verschiedenen Düngerarten und erklären, wie Sie den richtigen Dünger für Ihre persönliche Situation auswählen. Los geht’s!

Was sind Düngemittel?

Jede Pflanze benötigt bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente, um optimal wachsen zu können. Düngemittel bestehen grundsätzlich aus NPK: Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K).

  • Stickstoff fördert das Wachstum und sorgt für eine kräftige grüne Farbe.

  • Phosphor unterstützt die Wurzelentwicklung.

  • Kalium stärkt die Widerstandskraft gegen Pilzkrankheiten und Stressfaktoren.

Kleine, hell gefärbte Blätter können auf einen Stickstoffmangel hinweisen. Eine violette Verfärbung oder eine schlechte Fruchtentwicklung deuten oft auf Phosphormangel hin. Gelbe oder braune Blattränder sind häufig ein Zeichen für Kaliummangel.

Viele Düngemittel enthalten zusätzlich Stoffe wie Calcium, das die Zellwandstabilität und Wasseraufnahme reguliert, oder Magnesium, das das Wachstum und die Regeneration von Rasen fördert. Auch Spurenelemente wie Eisen oder Zink können enthalten sein. Achten Sie daher immer auf die Zusammensetzung des Düngers und dessen Wirkung.

Ein Dünger mit der Angabe 10 + 4 + 6 bedeutet beispielsweise, dass er 10 % Stickstoff, 4 % Phosphat und 6 % Kalium enthält. Ein solcher Dünger ist besonders auf Blattwachstum und eine intensive Grünfärbung ausgerichtet.

Beachten Sie, dass sowohl Mangel als auch Überschuss an Nährstoffen problematisch sein können. Düngen Sie daher niemals zu viel auf einmal. Die empfohlene Dosierung und der richtige Zeitpunkt sind in der Regel auf der Verpackung angegeben.

Warum sind Düngemittel wichtig?

Düngemittel sind wichtig, weil sie Pflanzen mit essenziellen Nährstoffen versorgen, die für ein gesundes Wachstum notwendig sind. Diese Nährstoffe können im Boden mit der Zeit erschöpft sein. Stickstoff, Phosphor und Kalium spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Blättern, Wurzeln, Blüten und Früchten.

Darüber hinaus können Düngemittel zusätzliche Mineralien enthalten, die gezielt auf bestimmte Pflanzen oder Bodenmängel abgestimmt sind. Durch den richtigen Einsatz von Düngemitteln wachsen Pflanzen kräftiger, bleiben gesünder und liefern höhere Erträge.

Arten von Düngemitteln

Es gibt zahlreiche Düngemittel, die sich in Zusammensetzung, Wirkungsweise und Einsatzgebiet unterscheiden. Mit der richtigen Wahl lässt sich optimal auf Pflanzenbedürfnisse, Bodenverhältnisse und Wachstumsphasen eingehen. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Düngerarten vor.

Organische Düngemittel

Organische Düngemittel bestehen vollständig aus pflanzlichen und tierischen Materialien. Diese werden getrocknet und zu Dünger oder Bodenverbesserern verarbeitet. Die Nährstoffe werden langsam und gleichmäßig über einen Zeitraum von etwa 120 Tagen freigesetzt.

Der große Vorteil organischer Dünger liegt in der Verbesserung der Bodenstruktur. Böden mit hohem organischem Anteil bleiben locker, speichern Wasser und Nährstoffe besser und fördern das Bodenleben, etwa Regenwürmer. Dadurch entwickeln sich auch die Pflanzenwurzeln gesünder.

Organische Dünger können aus Mist von Hühnern, Kaninchen, Kühen oder Pferden bestehen, ebenso aus Kompost, Wurmhumus, Stroh, Heu oder Schnittgut. Diese Materialien müssen zunächst von Bodenorganismen zersetzt werden, wodurch die Nährstoffe langsam verfügbar werden. Auch Gründüngung und das Einarbeiten von Pflanzenresten zählen zur organischen Düngung.

Mineralische Düngemittel (Kunstdünger)

Mineralische Dünger sind praktisch in der Anwendung und werden häufig für Rasen, Beete und den Gemüsegarten eingesetzt. Sie versorgen Pflanzen schnell mit den wichtigsten Nährstoffen. Besonders Rasen benötigt regelmäßige Nährstoffgaben, um dicht und kräftig zu bleiben.

Da Böden ohne Nachdüngung auslaugen können, sorgt Kunstdünger für eine schnelle Nährstoffversorgung und ein gepflegtes Erscheinungsbild des Gartens.

Organisch-mineralische Düngemittel

Organisch-mineralische Dünger kombinieren organische Bestandteile mit mineralischen Nährstoffen. Der mineralische Anteil wirkt schnell, während der organische Teil später für eine nachhaltigere Versorgung sorgt.

Der Einsatz rein mineralischer Dünger kann das Bodenleben belasten, was durch die organischen Bestandteile teilweise ausgeglichen wird. Dennoch ist der Effekt langfristig weniger positiv als bei rein organischen Düngern.

Ummantelte Düngemittel

Ummantelte Düngemittel sind mit einer speziellen Beschichtung versehen, die sich langsam abbaut. Dadurch werden die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum gleichmäßig freigesetzt.

Vorteile sind:

  • geringere Überdüngungsgefahr

  • weniger Nachdüngung nötig

  • effizientere Nährstoffnutzung

Sie werden häufig in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt und tragen zu einer nachhaltigen Pflanzenversorgung bei.

Flüssigdünger

Flüssigdünger enthalten Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie häufig Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Magnesium. Sie werden mit Wasser gemischt und über die Wurzeln gegossen oder gespritzt.

Eine besondere Form ist die Blattdüngung, bei der die Nährlösung direkt auf die Blätter aufgebracht wird.

Vorteile der Blattdüngung:

  • sehr schnelle Nährstoffaufnahme

  • schnelle sichtbare Wirkung

  • gezielte Versorgung bei Spurenelementmangel

Flüssigdünger werden oft in Stressphasen eingesetzt, etwa nach dem Umpflanzen, bei Trockenheit oder während der Fruchtbildung. Die Anwendung erfolgt idealerweise morgens oder am frühen Vormittag.

Kompost

Kompost ist ein hervorragender natürlicher Dünger, den Sie selbst aus Küchen- und Gartenabfällen herstellen können. Er gibt Nährstoffe langsam ab, verbessert die Bodenstruktur, fördert die Wasserspeicherung und zieht nützliche Bodenorganismen an.

Kompost ist ein nachhaltiger Ersatz für Kunstdünger und hilft gleichzeitig, Abfälle sinnvoll zu verwerten.

Rasendünger

Um den Rasen gesund und kräftig zu halten, wird in der Regel jährlich Rasendünger ausgebracht. Dieser versorgt das Gras gezielt mit Nährstoffen, stärkt die Grasnarbe und sorgt für eine satte Grünfärbung. Nach Winter oder Sommerstress hilft Rasendünger, den Rasen schnell zu regenerieren.

Pflanzendünger

Rasendünger und Pflanzendünger unterscheiden sich deutlich in ihrer Zusammensetzung. Rasendünger enthalten meist viel Stickstoff für dichtes Wachstum.

Pflanzendünger sind vielseitiger und auf unterschiedliche Pflanzenarten abgestimmt. Sie unterstützen Wachstum, Blüte und Fruchtbildung und sind als Granulat, Flüssigdünger oder in anderen Formen erhältlich.

Wie wählt man den richtigen Dünger?

Die Vielzahl an Düngemitteln kann verwirrend sein. Entscheidend sind:

  • Pflanzenart

  • Bodenbeschaffenheit

  • Jahreszeit und Wachstumsphase

Eine gezielte Auswahl sorgt für optimale Ergebnisse und gesunde Pflanzen.

Fazit

Düngemittel sind unverzichtbar für einen gesunden Garten. Ob organisch, mineralisch, ummantelt oder flüssig – jede Düngerart hat ihre eigenen Vorteile. Organische Dünger fördern langfristig den Boden, Kunstdünger wirken schnell, ummantelte Dünger versorgen gleichmäßig, Flüssigdünger zeigen rasche Effekte und Kompost ist eine nachhaltige Alternative. Mit dem richtigen Dünger schaffen Sie die Grundlage für einen starken, gesunden und schönen Garten.

Haben Sie noch Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an einen Fachberater – wir helfen Ihnen jederzeit weiter.