Bodendecker gegen Unkraut aussäen
Er zijn verschillende planten die goede bodembedekkers vormen. Ontdek het hier.
Niemand möchte Unkraut oder kahle Stellen im Garten. Beete sehen schließlich am schönsten aus, wenn sie üppig mit schönen Blumen bewachsen sind. Eine besonders schöne Möglichkeit, dies zu erreichen, ist der Einsatz von Bodendeckern. Natürlich gibt es Rindenmulch, Kokosfasern oder Hydrokugeln, aber es gibt auch Pflanzen, die den Boden wie ein Teppich bedecken und dabei noch viele weitere Vorteile bieten. Das Aussäen dieser Blumensamen macht zudem viel Spaß und sorgt für noch mehr Farbe im Garten.
Kann man Bodendecker aussäen?
Ja, absolut. Es gibt verschiedene Pflanzen, die echte Bodendecker bilden. Diese Pflanzen wachsen so dicht, dass der Boden darunter kaum noch sichtbar ist. Auf diese Weise lassen sich alle freien Stellen im Beet auf schöne Art füllen. Auch Beeteinfassungen oder Wegränder lassen sich damit wunderbar gestalten. Das Schöne an diesen bodendeckenden Pflanzen ist, dass man sie selbst aussäen kann. Die losen Blumensamen sind einfach auszusäen, wodurch der Einsatz sehr unkompliziert bleibt.
Warum sollte ich Bodendecker aussäen?
- Dichte Vegetation unterdrückt Unkraut
- Wasser verdunstet weniger schnell aus dem Boden und wird effizienter genutzt
- Du sparst Wasser
- Einige Bodendecker binden zusätzlich Nährstoffe im Boden
- Sie sehen in jedem Beet wunderschön aus
- Viele Bodendecker sind mehrjährig und pflegeleicht
- Fördern die Biodiversität
- Attraktiv für Nützlinge wie Bienen und Schmetterlinge
- Es gibt immergrüne Bodendecker sowie Bodendecker für schattige Standorte
Welche Bodendecker gibt es?
Es gibt viele verschiedene Bodendecker. Oft versteht man darunter Holz- oder Kokosmulch sowie Hydrokugeln, aber auch Mulch kann als Bodendecker dienen. Daneben gibt es zahlreiche Pflanzen, die so kompakt wachsen, dass man den Boden darunter nicht mehr sieht. Viele dieser Pflanzen bleiben niedrig und eignen sich daher hervorragend als Beetfüllung.
Bodendecker für sonnige Standorte
Bodendecker werden häufig zwischen oder unter höheren Pflanzen ausgesät, aber auch auf sonnigen, offenen Flächen lassen sie sich hervorragend einsetzen. Ein schönes Beispiel ist Steinkraut, das einen schneeweißen Blütenteppich bildet.
Diese Pflanze wächst sehr bodennah und bildet einen dichten Teppich auf dem Boden. Das verleiht dem Garten eine weiche, elegante Optik. Die helle Farbe reflektiert zudem Sonnenlicht, wodurch in den warmen Sommermonaten weniger Wasser verdunstet.

Bodendecker für schattige Bereiche
Die meisten bodendeckenden Pflanzen wachsen zwischen oder unter höheren Pflanzen. Zum Glück kommen viele von ihnen mit schattigen Bedingungen gut zurecht. Ein schöner Bodendecker für schattige Plätze ist zum Beispiel der mehrjährige Kriechende Günsel. Diese Pflanze hat dunkelgrüne, ovale Blätter und verleiht jedem Beet Struktur und Farbe. Im Frühjahr bildet sie auffällige blaue bis violette Blütenähren, die auch im Schatten zahlreiche Nützlinge anziehen. Zudem ist sie wintergrün, pflegeleicht und bleibt mit etwa 10 bis 15 Zentimetern Wuchshöhe sehr niedrig.
Winterharte Bodendecker
Zuverlässigkeit ist eine wichtige Eigenschaft von Bodendeckern. Winterhärte spielt dabei eine große Rolle. Eine sehr winterharte und leicht zu kultivierende Pflanze ist die Karpaten-Glockenblume. Sie überzeugt durch ihre hübschen glockenförmigen Blüten an 20 bis 30 Zentimeter hohen Stängeln. Gleichzeitig bildet sie einen dichten Teppich über dem Boden und ist damit ein idealer Bodendecker.
Bodendecker gegen Unkraut
Grundsätzlich eignen sich alle Bodendecker zur Unkrautunterdrückung. Durch die dichte Bodenbedeckung erhalten Unkrautsamen zu wenig Licht zum Keimen. Besonders dicht wachsende Pflanzen sind daher ideal. Neben Steinkraut ist auch Katzenminze für ihren dichten Wuchs bekannt. Diese niedrig wachsende Staude bildet zahlreiche graugrüne Blätter und während der Blüte unzählige blauviolette Blüten. Sie ergänzt Sommerblüher hervorragend, ist wintergrün und unterdrückt Unkraut das ganze Jahr über. Zusätzlich verströmt sie einen angenehmen Duft und zieht viele Nützlinge an. Getrocknet kann sie sogar für Katzen oder zur Teezubereitung verwendet werden. Damit ist Katzenminze ein vielseitiger und zuverlässiger Bodendecker.
Bodendecker als Stauden
Es gibt mehrere mehrjährige Pflanzen, die besonders dicht wachsen. Ein bekanntes Beispiel ist Sedum, doch ein besonders attraktiver und zugleich essbarer Bodendecker ist Kriechthymian. Diese Pflanze bildet zahlreiche kleine rosafarbene Blüten und bringt viel Farbe in den Garten. Sie eignet sich hervorragend für Steingärten, da sie zwischen Steinen und über den Boden kriecht und so jede Lücke schließt, in der sonst Unkraut wachsen könnte. Funktional, schön und zudem aromatisch.

Sedum als Bodendecker
Sedum ist vor allem als Dachbegrünung bekannt, da es sehr robust und trockenheitsresistent ist. Doch Sedum eignet sich auch hervorragend für Beete. Als sukkulente Pflanze hat sie einen geringen Wasserbedarf und sorgt für eine dichte Bodenbedeckung, die Verdunstung reduziert. So bleibt der Boden länger feucht und die umliegenden Pflanzen profitieren davon.
Wann sollte man Bodendecker aussäen?
Der ideale Aussaatzeitpunkt hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab. Einjährige Blumen wie Tagetes, Zinnien oder Gänseblümchen sät man am besten im Frühjahr aus. Mehrjährige Bodendecker wie Kriechthymian, Sedum oder Steinkraut können grundsätzlich das ganze Jahr über ausgesät werden. Die besten Zeiträume sind jedoch Frühjahr und Spätsommer, also von März bis Ende Mai sowie von August bis Anfang Oktober.
Wie sät man Bodendecker aus?
Zunächst sollten Steine, Unkraut und andere Hindernisse entfernt werden. Danach wird der Boden gelockert, bei Bedarf gedüngt und eingeebnet. Wähle anschließend eine Bodendeckerpflanze, die zu den Lichtverhältnissen deines Gartens passt. Säe die Samen zur empfohlenen Zeit aus. Eine gute Idee ist es, in Etappen zu säen, um die Blütezeit zu verlängern.
Die Aussaat selbst ist sehr einfach. Die meisten Samen können direkt auf den Boden gestreut werden, entweder von Hand oder mit einem Streuer. Danach die Samen leicht andrücken oder vorsichtig darüberlaufen. Die Samen sollten nicht mit einer dicken Erdschicht bedeckt werden, da viele Lichtkeimer sind. Halte den Boden in den ersten zwei Wochen gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Geduld ist wichtig, denn die meisten Bodendecker schließen sich mit der Zeit von selbst. Bei Bedarf können junge Pflanzen etwas umgesetzt werden, damit jede genügend Platz hat.
Verwende nicht mehr als zwei Gramm Blumensamen pro Quadratmeter. Bei höheren Mengen konkurrieren die Pflanzen miteinander und überschüssige Samen gehen verloren. Übrig gebliebene Samen können zum Nachsäen verwendet oder trocken und dunkel bis zu zwei Jahre gelagert werden.
Umweltfreundliche Unkrautbekämpfung
Unkrauterkennung
Einen pflegeleichten Garten in 8 Schritten