Werden Sie zum Pflegeprofi für Hecken, Zäune und Sträucher
Ganz gleich, ob es sich um Hecken, Zäune oder Sträucher handelt: Ihre Pflege erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Diese Pflanzen brauchen regelmäßige Pflege.
Ob Hecken, lebende Zäune oder Sträucher: Die Pflege dieser Gehölze kann eine echte Herausforderung sein. Diese Pflanzen benötigen regelmäßige Aufmerksamkeit, um gesund und gepflegt zu bleiben. Unterschiedliche Umstände können dabei jedoch für Schwierigkeiten sorgen.
Zunächst ist es wichtig, den Unterschied zwischen Hecken, Zäunen und Sträuchern zu kennen. Hecken bestehen aus dicht gepflanzten Sträuchern, die jährlich sauber geschnitten werden. Zäune bestehen ebenfalls aus dicht stehenden Sträuchern, dürfen jedoch natürlicher wachsen und werden meist nur ein bis zwei Mal pro Jahr leicht zurückgeschnitten. Sträucher sind alle übrigen Gehölze ohne Stamm, die direkt oberirdisch verzweigen.
Hecken pflegen
Es gibt zahlreiche Pflanzenarten, die als Hecke verwendet werden. Sie unterscheiden sich in Größe, Farbe und Wuchsform. Der größte Unterschied zur Hecke liegt darin, dass eine Hecke stets ordentlich aussehen sollte. Der Pflegeaufwand besteht hauptsächlich aus Bewässerung, Düngung und Schnitt.
Hecken bewässern
Hecken benötigen aufgrund ihrer Größe relativ viel Wasser. In den meisten Fällen reicht das Klima in Deutschland, Belgien und den Niederlanden aus. Durch den Klimawandel treten jedoch immer häufiger längere Trockenperioden auf, die der Hecke schaden können. Gelbe oder braune Verfärbungen im Sommer sind oft ein Zeichen von Wassermangel.
In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Hecke manuell oder mit einem Rasensprenger zu bewässern. Dies sollte früh morgens oder abends erfolgen, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

Hecken schneiden
Der Rückschnitt ist meist die zeitintensivste Aufgabe, aber auch die wichtigste. In der Regel reicht ein Schnitt ein bis zwei Mal pro Jahr aus. Der Formschnitt erfolgt idealerweise im späten Winter, etwa im Februar, bevor der Saftfluss einsetzt.
Der Schnitt sollte immer leicht schräg erfolgen, sodass die Hecke unten breiter ist als oben. Dadurch erhalten alle Pflanzenteile ausreichend Licht. Taxushecken können bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden, während Koniferen und Buchen vorsichtiger behandelt werden müssen.
Tipp: Spannen Sie ein Seil als Orientierungshilfe für einen geraden Schnitt.

Zäune pflegen
Die Pflege von Zäunen ähnelt der von Hecken. Auch hier sind Bewässerung, Düngung und gelegentlicher Rückschnitt wichtig. Zäune dürfen jedoch natürlicher wachsen und müssen weniger exakt geschnitten werden. Achten Sie darauf, niemals zu schneiden, wenn Vögel darin nisten.
Sträucher pflegen
Sträucher verzweigen sich direkt oberirdisch und bilden keine dichten Reihen. Sie können frei wachsen oder in Form geschnitten werden. Viele Sträucher tragen Blüten oder Früchte und bieten wichtigen Lebensraum für Tiere. Der Rückschnitt erfolgt je nach Art im Frühjahr oder Herbst.
Hecken, Zäune und Sträucher verjüngen
Unter Verjüngung versteht man einen starken Rückschnitt bis nahe über dem Boden. Dies erfolgt meist im Spätherbst. Besonders Taxus und Kirschlorbeer eignen sich hervorragend für eine Verjüngung, da sie aus schlafenden Knospen neu austreiben.

Düngung und Nährstoffe
Eine ausgewogene Düngung ist essenziell. Häufig wird ein NPK-Verhältnis von 7 5 6 empfohlen. Organisch mineralische Dünger versorgen die Pflanzen über mehrere Monate hinweg und verbessern gleichzeitig die Bodenstruktur. Gedüngt wird idealerweise im Frühjahr.
Kompost ist ebenfalls eine hervorragende Basisdüngung. Magnesiumhaltige Dünger fördern zudem die Blattfärbung und die Photosynthese.
- Unsere Empfehlung
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Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Schädlinge und Krankheiten können jede Pflanze befallen. Vorbeugung ist dabei der beste Schutz. Fördern Sie die Biodiversität im Garten, indem Sie Blumen pflanzen, die Nützlinge anziehen. Bei akutem Befall stehen chemische, organische und biologische Mittel zur Verfügung.
Schutz bei extremem Wetter
Bei Hitze und Trockenheit ist zusätzliche Bewässerung notwendig. Regenwasser aus einer Regentonne eignet sich ideal. Im Winter kann Staunässe in Kombination mit Frost zu Wurzelschäden führen. Achten Sie daher auf eine gute Drainage und verwenden Sie bei Bedarf atmungsaktive Winterschutzvliese.
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